Wandern & Wege

Unterwegs sein ohne Ziel

Wandern beginnt für mich nicht mit einer Route.
Und auch nicht mit einer geplanten Strecke.

Es beginnt mit dem ersten Schritt.

Wege sind keine Aufgaben

Ein Weg will nichts von mir.
Er muss nicht „geschafft“ werden.
Er verlangt keine Leistung.

Er ist einfach da.

Je länger ich unterwegs bin, desto deutlicher wird mir dieser Unterschied:
Zwischen gehen und unterwegs sein.

Der Weg bestimmt das Tempo

Schmale Pfade, Wurzeln, Steine, Stufen –
sie lassen sich nicht beschleunigen.

Man passt sich an.
Man schaut genauer hin.
Man wird stiller.

Das hat nichts mit Vorsicht zu tun.
Sondern mit Aufmerksamkeit.


Unterwegs verändert sich der Blick

Mit den Jahren habe ich gelernt,
dass der Blick nicht ständig nach vorn gehen muss.

Manchmal geht er zur Seite.
Manchmal nach unten.
Manchmal bleibt er hängen.

Wandern ist dann kein Vorankommen mehr,
sondern ein Dabeisein.


Wege erzählen nichts – sie zeigen etwas

Ich erwarte von einem Weg keine Geschichte.
Und ich erzähle ihm auch keine.

Was entsteht, passiert unterwegs:
im Rhythmus der Schritte,
im Wechsel von Licht und Schatten,
im Anhalten ohne Grund.


Wandern als Erfahrung

Diese Kategorie sammelt keine Tourentipps.
Keine Höhenmeter.
Keine Zeiten.

Sie sammelt Erfahrungen.
Beobachtungen.
Gedanken, die sich beim Gehen einstellen.

Nicht mehr.
Aber auch nicht weniger.


Diese Seite ist kein Ziel.
Sie ist Teil des Weges.

Wenn Sie ein Foto benötigen freue ich mich auf Ihre Anfrage!