Das Bild ist geblieben. Der Blick hat sich verändert.

Fotografie war für mich lange der Mittelpunkt.
Das Bild als Ergebnis.
Als Abschluss.

Ich habe Orte gesucht, Licht beobachtet, Formen reduziert.
Schwarzweiß war eine Entscheidung für Ruhe.
Für Konzentration.

Das ist geblieben.

Was sich verändert hat, ist der Blick auf das,
was vor dem Bild passiert.

Vom Motiv zur Erfahrung

Früher stand ich vor der Landschaft.
Heute gehe ich durch sie.

Nicht, um Motive zu finden,
sondern um unterwegs zu sein.

Das Bild entsteht nicht mehr aus der Suche nach Form,
sondern aus dem Gehen selbst.

Aus Pausen.
Aus Aufmerksamkeit.
Aus dem Moment, in dem man stehen bleibt,
weil es sich richtig anfühlt.

Fine Art als Haltung

Fine Art bedeutet für mich heute weniger Inszenierung
und mehr Reduktion.

Nicht das Besondere hervorheben,
sondern das Unaufdringliche sichtbar machen.

Ein Weg.
Ein Übergang.
Ein Stück Licht.

Das Bild darf offen bleiben.
Unvollständig.
Still.

Fotografie ist nicht verschwunden

Ich habe die Fotografie nicht hinter mir gelassen.
Ich habe sie eingebettet.

Sie ist Teil einer größeren Bewegung geworden.

Wandern, Wahrnehmung, Erfahrung
sie geben dem Bild seinen Kontext.

Nicht als Erklärung.
Sondern als Herkunft.

Ein anderer Schwerpunkt

Diese Galerie zeigt weiterhin Fotografien.
Aber sie stehen nicht mehr für sich allein.

Sie sind Teil eines Erfahrungsraums,
in dem Gehen, Sehen und Denken zusammenkommen.

Vielleicht bin ich heute
kein Fotograf im klassischen Sinn mehr.

Aber das Bild ist geblieben.
Und der Blick ist klarer geworden.

Diese Seite ist kein Abschied.
Sie ist eine Verschiebung.

Wenn Sie ein Foto benötigen freue ich mich auf Ihre Anfrage!