Theo Klems – Wandern, Erfahrung und Elbsandstein
Wandern ist für mich keine sportliche Disziplin und keine Flucht aus dem Alltag. Es ist eine Form der Aufmerksamkeit.
Vor einem Jahr hat ein Herzinfarkt meinen Blick auf vieles verändert. Bis dahin waren Begriffe wie Kuhstall, Rotkehlchenstiege oder Herkulessäulen für mich vor allem Namen – klangvoll, aber fern.
Ich habe mir vorgenommen, die Sächsische Schweiz wirklich kennenzulernen. Nicht oberflächlich, nicht als Liste, sondern Schritt für Schritt. Seitdem gehe ich diese Wege bewusster. Mit Respekt vor Gelände und Wetter – und vor den eigenen Grenzen.
Seitdem gehe ich diese Wege bewusst. Nicht, um Rekorde zu sammeln oder Gipfel zu zählen, sondern um mir Landschaft Schritt für Schritt anzueignen – mit Respekt vor Gelände, Wetter und den eigenen Voraussetzungen.
Mit 60plus verändert sich der Blick auf Wege. Anspruch wird nicht mehr über Tempo definiert, sondern über Ehrlichkeit. Trittsicherheit, Selbsteinschätzung und Erfahrung gewinnen an Bedeutung. Genau darüber schreibe ich.
Ich gehe nicht, um Ziele zu sammeln.
Ich gehe, um mir Wege anzueignen.
Mein Schwerpunkt
Meine Beiträge verbinden:
- Wandern im Elbsandstein
- realistische Einordnung von Schwierigkeit und Anspruch
- Wandern 60plus
- Trittsicherheit und Ausrüstung im Praxiseinsatz
- persönliche Essays über Wahrnehmung und Verantwortung
Ich schreibe aus eigener Erfahrung.
Nicht als Reiseveranstalter.
Nicht als Outdoor-Marke.
Sondern als jemand, der regelmäßig unterwegs ist und sich mit den Bedingungen auseinandersetzt.
Sächsische Schweiz als Erfahrungsraum
Die Sächsische Schweiz ist für mich kein Postkartenmotiv. Sie ist ein Lehrmeister.
Stiegen, schmale Pfade, feuchter Sandstein – das Gelände verlangt Aufmerksamkeit. Wer hier unterwegs ist, lernt schnell, dass Schwierigkeit relativ ist. Genau diese Relativität interessiert mich: Wie entsteht Anspruch? Wann wird ein Weg fordernd? Und was bedeutet das im eigenen Kontext?
Viele meiner Texte entstehen direkt aus diesen Erfahrungen – etwa zu Wandern 60plus oder zur Einordnung von Schwierigkeit im Elbsandstein.
Fotografie unterwegs
Fotografie begleitet meine Wege. Sie ist kein Selbstzweck, sondern Teil der Wahrnehmung. Licht, Struktur, Linien im Fels – Bilder entstehen aus Bewegung, nicht aus Inszenierung.
Meine Fotografie unterstützt das, was ich schreibe: eine konzentrierte, ruhige Auseinandersetzung mit Landschaft.
Haltung statt Inszenierung
Ich glaube nicht an spektakuläre Überhöhung.
Ich glaube an Einordnung.
Wandern bedeutet für mich:
- Verantwortung gegenüber dem eigenen Körper
- Respekt vor Gelände und Bedingungen
- Ehrliche Selbsteinschätzung
- Bewusste Reduktion statt Selbstoptimierung
In einer Zeit, in der vieles auf Geschwindigkeit und Sichtbarkeit ausgerichtet ist, interessiert mich die leise Form der Bewegung.
Kooperationen
Ich arbeite mit ausgewählten Partnern aus dem Bereich Wandern und Outdoor zusammen – ausschließlich dann, wenn ein Produkt oder Projekt in meinen realen Praxiseinsatz passt.
Ich stelle nichts vor, was ich nicht selbst nutze oder vertreten kann.
Austausch
Wenn Sie Fragen zu meinen Beiträgen haben oder sich austauschen möchten, finden Sie meine Kontaktdaten auf der Kontaktseite.
