Rauschenstein und Großvaterstuhl – unterwegs zwischen Felsen und Terrassenwegen

am Großvaterstuhl im Elbsandstein

Zwischen Wurzelpfaden und Sandsteinwelten

Die Wanderung zum Rauschenstein und Großvaterstuhl ab Schmilka gehört zu den abwechslungsreicheren Touren in der Sächsischen Schweiz.

Der Start in Schmilka ist ruhig. Noch ist es ein einfacher Weg, ein Ankommen im Wald. Doch schon bald verändert sich der Charakter der Tour.

Über den Wurzelweg geht es aufwärts. Der Boden ist uneben, durchzogen von Wurzeln, die jeden Schritt bewusst machen. Es ist kein schneller Beginn, sondern einer, der sofort Aufmerksamkeit fordert.

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Felsspalten der Sächsischen Schweiz – Wege zwischen Sandsteinfelsen

Sandstein in der Sächsischen Schweiz, am Kuhstall

Felsspalten der Sächsischen Schweiz entstehen durch natürliche Klüfte

Viele Wanderwege in der Sächsische Schweiz beginnen ganz unscheinbar. Ein Pfad führt durch den Wald, zwischen Kiefern und Buchen hindurch, manchmal über weichen Waldboden oder zwischen einzelnen Felsblöcken.

Doch plötzlich verändert sich die Landschaft.

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Die Farben des Sandsteins im Elbsandsteingebirge

die farben des Sandsteins, Felsen am quirl

Wer durch die Wälder der Sächsische Schweiz wandert, achtet oft zuerst auf die Formen der Felsen. Steile Wände, schmale Türme oder Felsspalten prägen das Bild dieser Landschaft.

Doch wenn man einen Moment stehen bleibt und genauer hinschaut, fällt noch etwas anderes auf. Der Sandstein zeigt erstaunlich viele Farben.

Manche Felsen wirken hell und fast beige. Andere zeigen warme Gelbtöne oder rötliche Schichten im Gestein. An manchen Stellen erscheinen dunklere Streifen oder Flecken in der Felswand.

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Warum Sandsteinfelsen im Elbsandsteingebirge so besonders sind

Sandstein beim Wandern erleben, hier die Gamrighöhle

Die besondere Landschaft der Sandsteinfelsen in der Sächsischen Schweiz

Die Sandsteinfelsen im Elbsandsteingebirge prägen die Landschaft der Sächsischen Schweiz wie kaum ein anderes Element. Steile Felswände ragen aus den Wäldern, schmale Felstürme stehen zwischen tief eingeschnittenen Tälern, und viele Formationen wirken erstaunlich zerbrechlich.

Wer durch diese Landschaft wandert, merkt schnell: Die Felsen sehen anders aus als in vielen anderen Mittelgebirgen. Ihre Formen wirken teilweise weich, manchmal fast geschichtet – und genau das hat mit der besonderen Entstehung des Sandsteins zu tun.

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Naturbeobachtung beim Wandern – Begegnungen unterwegs

Beim Wandern entstehen viele Eindrücke nicht durch große Landschaften, sondern durch kleine Begegnungen. Oft sind es Details am Wegesrand, die den Charakter einer Tour prägen.

Diese Begegnungen entstehen selten geplant. Sie zeigen sich in Momenten, in denen man den Rhythmus des Wanderns annimmt und beginnt, Landschaft nicht nur zu durchqueren, sondern bewusst wahrzunehmen. Gerade in ruhigeren Wegabschnitten öffnen sich Möglichkeiten, Natur intensiver zu beobachten.

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Kraniche in Großenhain, Zabeltitz und Stroga

Wer einen Kranich sieht, hat Glück. Wer einen Kranich tanzen sieht, hat doppelt Glück.

Obwohl es keine offiziellen Berichte über regelmäßig in Großenhain überwinternde Kraniche gibt, lassen sich im Umland (insbesondere bei Stroga und Zabeltitz) erstaunlicherweise etwa 50 bis 60 dieser beeindruckenden Vögel beobachten (Stand Mitte Dezember 2024). Ein besonderer Tipp für Beobachter: Morgens gegen 8:45 Uhr im Bereich der B101 scheinen sie ihre Frühstückszeit einzulegen.

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Island – Traumziel für Natur & Wandern erleben

Island ist für viele Menschen ein Sehnsuchtsort – ein Land zwischen Feuer und Eis, wo Landschaften noch lebendig erscheinen, Horizonte weit sind und Stille anders klingt. Vulkanische Hänge, Geysire, schwarze Strände, Wasserfälle und Gletscher schaffen eine Stimmung, die sich schwer beschreiben lässt und eher erlebt werden will.

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Nationalpark Jasmund – Kreideküste, Buchenwald & Wandern

Nationalpark Jasmund ist ein Ort, an dem Meer, Wald und Licht sich begegnen. Auf der Halbinsel im Nordosten der Insel Rügen erhebt sich eine Landschaft, die oft als Symbol für raues Wasser und stille Wälder zugleich steht. Ein Schutzgebiet, in dem Kreidefelsen, alte Buchen und schmale Pfade seit Jahrzehnten in einem vorsichtigen Gleichgewicht leben.

Kreidefelsen und Meer – das Wahrzeichen von Rügen

Die weißen Kreideklippen am Hochufer sind das auffälligste Element des Nationalparks. Sie ragen bis zu etwa 118 Meter über die Ostsee und bilden eine kantige Grenze zwischen Wasser und Land. Besonders am Hochuferweg oder an der Victoriasicht erschließt sich dieser Übergang zwischen Meer und Wald als ein Ort, an dem der Blick weit und doch tief wird.

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