Wandern 60plus: Klarheit durch bewusste Schritte

Was der Schritt mit dem Denken macht

Der Fels ist feucht vom Morgentau, das Metall der Stiege kühl unter der Hand. In solchen Momenten verschiebt sich die Aufmerksamkeit fast unmerklich vom Gedankenkreisen hin zum nächsten sicheren Schritt. Nicht, weil Probleme verschwinden würden, sondern weil der Körper Vorrang bekommt. Der Hang fällt steil ab, der Sandstein ist glatt, und der Fuß sucht eine Fläche, die trägt.

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Wie Wetter die Wahrnehmung beim Wandern verändert

Wandern wird oft mit Sonnenschein und klaren Fernsichten verbunden.
Doch viele intensive Erfahrungen entstehen bei Wetter, das auf den ersten Blick wenig einladend wirkt.

Es gab Touren, bei denen der Regen nicht aufhörte – vom ersten Schritt bis zur Rückkehr.

Solche Wanderungen verändern nicht nur Kleidung und Tempo.
Sie verändern den Blick.

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Ein Wanderrucksack, der sich zurücknimmt

Wanderrucksack idagrotte

Der Terra Peak® Wanderrucksack mit 30 Litern begleitet mich seit einiger Zeit auf meinen Wanderungen.
Auf einer Tour mit Pause am Frienstein hatte ich erneut Gelegenheit, ihn bewusst wahrzunehmen – oder besser gesagt: ihn nicht wahrnehmen zu müssen.

Gerade auf längeren Wegen schätze ich Ausrüstung, die sich zurücknimmt.
Der Rucksack sitzt nah am Rücken, ohne einzuengen, bleibt ruhig in der Bewegung und verteilt das Gewicht angenehm.

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Langsamer werden beim Wandern – Erfahrung statt Rückschritt

Ein Gedanke, der Zeit braucht

Langsamer zu werden gilt oft als Verlust.
Als Zeichen dafür, dass etwas nicht mehr geht.
Dass Kräfte nachlassen.
Dass man sich zurücknehmen muss.

Ich habe diesen Gedanken lange mit mir getragen.
Und irgendwann gemerkt,
dass er mir nicht mehr passt.

Denn langsamer zu werden
ist nicht automatisch ein Rückschritt.
Manchmal ist es eine Entscheidung.

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