Wandern nach Herzinfarkt – meine Erfahrung

Wanderrucksack idagrotte

Ein Einschnitt, der bleibt

Ein Herzinfarkt verändert mehr als nur medizinische Werte.
Er verändert das Verhältnis zum eigenen Körper.
Und er verändert das Vertrauen in das, was vorher selbstverständlich war.

Auch das Gehen.

Ich bin nach meinem Herzinfarkt nicht von heute auf morgen wieder losgezogen.
Nicht, weil ich Angst hatte.
Sondern weil ich verstanden habe, dass sich etwas grundlegend verschoben hat.

Nicht alles, was möglich ist, ist automatisch sinnvoll.

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Langsamer gehen beim Wandern – warum es kein Rückschritt ist

Aussicht vom Gamrig in der Sächsischen Schweiz

Es gibt Momente auf einer Wanderung, in denen man merkt, dass sich etwas verändert hat. Andere gehen schneller. Wege dauern länger. Man bleibt öfter stehen, manchmal ohne es bewusst zu wollen. Und irgendwo meldet sich ein Gedanke, der am eigenen Bild kratzt. Genau hier beginnt ein Denkfehler – denn das Tempo selbst ist selten das Problem. Es ist der Vergleich.

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